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Das zumindest muss sich jemand aus dem Rat einer norddeutschen Gemeinde gedacht haben, als er für die Feuerwehr einen deutlich überdimensionierten Löschwagen geordert hatte. Das musste sein, weil die Feuerwehr ein neues Fahrzeug benötigte (außerdem ist so etwas ein tolles Prestigeobjekt). 300.000 EUR kostete der Spaß, aber das wäre keinen Eintrag wert, wenn das schon alles gewesen wäre.

Denn als das knallrote Fahrzeug vor den Toren des Spritzenhauses stand, stand es dort erst einmal. Nicht, weil es defekt war. Vielmehr war das Spritzenhaus ein wenig zu klein (um es mal vorsichtig auszudrücken). Das neue Florianmobil hätte zwar ins Haus gepasst, allerdings gibt es für derart große Fahrzeuge mehr Auflagen, wie z.B. eine Anlage zur Reduzierung von Abgasen. Für die reichte der dann noch freie Platz aber wirklich nicht mehr. Anscheinend war von den Herren der Schöpfung keiner auf die Idee gekommen, vorher auszumessen, ob die Neuanschaffung mit allem drum und dran überhaupt passte.

Nun meinte jemand, dass man schlicht ein neues Spritzenhaus bauen müsste. Kostenpunkt: 500.000 EUR. Dafür auserkoren war der Sportplatz direkt neben dem Gelände der Feuerwehr. Ganz auf Sport wollte man(n) dann doch nicht verzichten, also hätte ein neuer Sportplatz her gemusst, bei dem es auch diverse Auflagen gibt. Und es wurde noch schlimmer. Am Ende stand eine Gesamtsumme von 1,2 Mio EUR im Raum. Für eine Gemeinde, die bislang knapp 600.000 EUR im Plus hatte, wäre das ein harter Schlag gewesen. Darum fing der Gemeinderat an, darüber nachzudenken, ob man nicht Grundstücke verkaufen könnte. Da meldete sich einer aus dem Rat und gab zu bedenken, dass man vor der Wahl versprochen hätte, dass genau das (die Veräußerung des Tafelsilbers nämlich) nicht passierte. Jetzt ist guter Rat teuer… was kaum einen Unterschied macht, weil der bisherige es ja auch schon war.

Okay, eine Möglichkeit wäre ja, dass Fahrzeug einfach wieder zurückzugeben, eine Vertragsstrafe zu zahlen, und ein Feuerwehrfahrzeug zu kaufen, das auch durch die Tür passte. Das wäre allemal billiger. Wenn jemand einen Kühlschrank kaufte, der zu groß für seine Küche wäre, gäbe er das Teil auch zurück… Gut, falsches Beispiel. Eine Kollegin erzählte mir von einem befreundeten Pärchen, dem so etwas passiert war. Anstatt nun den Kühlschrank umzutauschen, hängten die beiden die Tür aus. Der Kühlschrank sieht jetzt zwar gut aus, dafür riecht die ganze Wohnung nach Küchendünsten.

Stöber dich reich

Manchmal sollte man häufiger in seinen Schränken stöbern. Denn gerade fand ich dort eine komplette Sammlung Ü-Ei Figuren aus der Reihe Das Hipperium spielt verrückt. Und wenn ich sage „komplett“, dann meine ich wirklich „komplett“. Ich habe alle 10 Figuren der eigentlichen Reihe, die limitierte Sonderfigur Dark Laser (Black Edition), zu jeder Figur den Beipackzettel (auch für die Sonderfigur) und sogar die Zusammenbauanleitungen für die Figuren (so man sie zusammenstecken musste). Laut Katalog brächten sie beim Verkauf etwa 110 EUR.

Okay, reich wird man davon nicht. Aber ich könnte mir mit dem Geld mal einen richtig schönen Abend machen, mit Theaterbesuch und Essen.

Ungünstiger Ausgleich

Das Schreiben meines Blogs ist gut für mein seelisches Gleichgewicht. Wut, Enttäuschung, Verzweiflung… für all das habe ich hier mein Ventil. Ich bin deutlich ausgeglichener, und meine Depressionen haben keinen Nährboden.

Dumm nur, dass meine Kreativität bezüglich Musik und Schreiben von Depressionen (bzw. deren Voranzeigen) leben. Deshalb ruht mein Roman schon seit einigen Monaten. Heute hatte ich den Text das erste Mal seit längerem geöffnet. Ich wollte zwei neue Ideen einbauen, die ich letztens hatte. Die Liste an Ideen, die ich parallel in einer Textdatei mitführe, ist schon etwas länger, also schaute ich nach, wo ich die denn einbauen könnte. Doch waren die Nahtstellen der einzelnen Kapitel zu dicht, und die Geschichte zu kompakt, als dass ich dort noch kleine Seitenzweige einbauen könnte.

Mist. Da muss ich wohl mal ein wenig Refactoring betreiben, um die ganzen Ideen noch umzusetzen. Sollte also hier mal eine längere Pause entstehen, könnte es daran liegen, dass ich entweder vollkommen überarbeitet bin, oder dass ich wieder an der Geschichte weiter schreibe.

Leicht überstürzt

Meine Firma ist… wie soll ich sagen… fast wie eine Behörde. Wir sind so innovativ wie ein Felsen: Veränderungen nimmt man nur wahr, wenn man es in Zeitraffer aufnimmt. So sind wir erst Ende letzten Quartals auf .NET 3.5 umgestiegen, und das ist schon fast wieder überholt. Mit den Rechnern sieht es nicht besser aus. Selbst ich als PC-Entwickler (der ich schon eines der besseren Geräte auf meinem Tisch stehen habe) arbeite mit einem Gerät, das schon in die Jahre gekommen ist. Denn unsere Hardwaretruppe braucht ewig, um eine Gerätegruppe zu zertifizieren. So war es denn fast ein kleines Wunder, dass neue Rechner angekündigt waren. Ausgestattet mit DualCore Prozessoren, 4 GB RAM und eine 500 GB Platte. Wenn jemand lächeln möchte, so sei ihm gesagt, dass mein aktuelles Gerät 160 GB und 2 GB RAM hat, und das Teil davor wies nur 20 GB aus bei 1 GB RAM.

Montag tauchte einer auf und stellte mir so einen neuen Rechner hin mit Tastatur und Maus. Anschluss? Meine Sache. Software installieren? Das gleiche. Nun, momentan kocht mein A*** in der Hose, so viel Arbeit habe ich um die Ohren, und so ist es nicht verwunderlich, dass ich nicht damit gerechnet hätte, vor übernächster Woche das neue Teil überhaupt erst einmal einzuschalten. Heute sah ich eine Kollegin, die einen Karton mit so einem Rechner in ihr Büro schleppte. Als ich fragte, wieso sie das mache, bekam ich zur Antwort, dass die Kartons mit Inhalt heute unten beim Lieferanteneingang an der Rampe abgestellt worden waren, und die Kollegen sich die Geräte selbst abholen sollten. Das wunderte mich wirklich, denn ohne unsere Hardware-Fuzzis dürften wir nicht einmal den Monitor umstellen, geschweige denn Rechner tragen. Aber gut.

Etwa eine Stunde später rief sie mich an. Bei ihr war ein Kollege aus der Architektur. Wo ich denn den Rechner her hätte, wer denn das Image aufgespielt hätte, welches Betriebssystem dabei wäre, ob ich Probleme beim Einschalten gehabt hätte… ich musste abwehren: „Der Rechner war noch nicht einmal an.“ Wie sich herausstellte, hatte unser Geschäftsführer mit der Faust auf den Tisch geschlagen, weil die Modernisierung der IT so lahmarschig vonstatten ginge. Also war jemand anscheinend auf die glorreiche Idee gekommen und hatte an der Hardwareabteilung vorbei Rechner geordert, notdürftig mit einem Betriebssystem ausgestattet und zur Verteilung freigegeben. Auf alle Fälle sind die Geräte nicht dafür geeignet, an unser Netzwerk angeschlossen zu werden, geschweige denn damit zu arbeiten.

Arbeiten wir binär? Entweder nahe 0 oder unkontrolliert mit Vollgas? Professionell sieht anders aus. Zum Glück habe ich die nächsten Wochen eh keine Zeit, mich darüber zu ärgern.

Anfängerneid

Gestern Abend bei der Rückfahrt nach Hause saß ein junger Mann im Bus hinter mir. Er erzählte seiner Freundin am Telefon, dass er jetzt gerade 21 „Überminuten“ gemacht hätte, und dass dies seine erste Mehrarbeit gewesen wäre, was ihn scheinbar nicht besonders erfreute. Als erstes schoss mir das Wort „Berufsanfänger“ durch denk Kopf, und neben einem mitleidigen Lächeln meinerseits (der wird sich noch wundern, wie viele Überstunden er in den nächsten Jahren ansammeln wird) kam doch ein wenig Neid auf.

21 Überminuten.

Auch wenn ich jede zweite Woche Freitags einen Gleittag nehme, weil meine Kinder bei mir zu Besuch sind, und auch wenn ich manchmal deutlich eher nach Hause gehe, weil ich lustlos, unmotiviert, unkonzentriert oder einfach nur übermüdet bin: Die Überstunden auf meinem Gleitzeitkonto vermehren sich, als ob ich einen tollen Zinssatz hätte. Ja, man müsste noch mal 20 sein. Ganz frisch das Abitur in der Hand und gewillt, die 8 Stunden täglich genau einzuhalten. Herrlich naiv.

So, ich muss weitermachen. 10 Stunden werden heute locker ohne Pause voll.

Erschreckend schlecht

Eigentlich dachte ich, ich wäre ein Geek. Ein wenig abgedreht, nicht 100% an die ‘herkömmliche’ Gesellschaftsform angepasst, aber immer noch fähig, mit Menschen reden zu können, so dass sie mich verstehen. Und natürlich auch, dass ich anderen Menschen mein Wissen vermitteln kann.

Tja, es ist schon hart erkennen zu müssen, dass man eher aus der Nerd-Ecke kommt. Außerdem wurde mir gestern mal wieder ganz klar, dass ich kein Selbstvertrauen habe. Mal abgesehen davon, dass Leute, denen ich versuche etwas zu erklären, immer schnell glasige Augen bekommen, unterschätze ich mein Können. Ich stand nämlich vor einem großen Problem: Die Speicherung von Daten in einem Administrationstool ging immer in die Grütze, aber nur im tatsächlichen Einsatz. Lokal auf dem Rechner, also während der Entwicklung, war alles in bester Ordnung. Also schaute ich mir an, wie der Kollege das gelöst hatte.

Plötzlich erkannte ich das Problem: Um die Daten speichern zu können, ‘fummelte’ das Programm an der Datenbankstruktur herum, damit es keinen Fehler gibt. Das mag ja bei Datenbanken funktionieren, die im Testbereich stehen (da hat man herrlich viele Rechte), im produktiven Einsatz können wir froh sein, wenn das Programm Daten lesen und schreiben darf. Die Struktur jedenfalls ist davon ausgeschlossen. Dummerweise war die Fehlerbehandlung so gestrickt, dass sie zwar alle bisher vorgenommenen Änderungen rückgängig machte, das Programm dann aber kommentarlos in den Orkus schickte. Auf die Frage, wie lange ich wohl für die Behebung des Problems bräuchte, schätzte ich 2 Tage. Ich fühlte mich sehr unwohl dabei, denn ich hatte noch keine Idee, wo ich da den Hebel ansetzen sollte, um das Teil zu wuppen.

Am späten Nachmittag fing ich an mich zu langweilen, weil ich auf eine Mail in einem anderen Projekt wartete (ja, ich bin zu 200% ausgelastet). Also lud ich noch mal die Sourcen und fing an, Vorbereitungen zu treffen, damit ich später schneller fertig bin. Nach 15 Minuten hatte ich aber das Gesamtproblem behoben.

Das passiert mir immer wieder. Vor etwa 10 Jahren hatte ich den Aufwand für eine komplexe Änderung auf 3 Tage geschätzt, aber nach einer Stunde war ich fertig gewesen. Das hat nichts mit Genialität zu tun, vielmehr mit einer lausigen Einschätzung des tatsächlichen Umfangs und meiner Fähigkeiten. Und das kann man nicht trainieren, besonders letzteres.

Meisners Porzellan

Er hat wieder zugeschlagen, der entartete Kardinal vom Rhein. Meisner, der sich in der Welt gebart wie ein Elefant in der Porzellanmanufaktur, scheint es ja irgendwie mit Nazivergleichen zu haben. Alles, was nicht in sein enges Weltbild passt, ist irgendwie „Nazi“: Kultur ohne Bezug zu (seiner eigenen) Religion ist entartet, Abtreibung ist Holocaust.

Dass diesem ewig Gestrigen die Evolution ein Dorn im Auge ist, hatte ich ja schon irgendwie geahnt. Nun wurde der renommierte Biologe und Religionskritiker Richard Dawkins Ziel seiner Attacken. Der hatte nämlich die „Frechheit“ gehabt zu behaupten, der Mensch würde durch seine Erbanlagen und die Summe seiner Erfahrungen gesteuert.

Das konnte sich Meisner wohl nicht gefallen lassen und griff wieder mal in die Kiste mit den unpassenden Vergleichen und Unterstellungen:

Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer Richard Dawkins, den Menschen als ‘Verpackung der allein wichtigen Gene’, deren Erhaltung der vorrangige Zweck unseres Daseins sei

Weiterhin gab er zum Besten:

Die Würde jedes einzelnen Menschen – egal ob krank, behindert oder dement – kann substanziell nur dadurch begründet werden, dass er ein Ebenbild Gottes ist.

Äh… Nein. Die Würde des Menschen ist im sozialen und gleichen Umgang miteinander begründet. Bevor der Mensch eine Religion ‘erfand’, gab es auch schon ein soziales Miteinander, in dem Kranke und Schwache nicht ausgeschlossen waren. Dass jemand nicht an einen Gott glaubt, macht ihn nicht automatisch zum Menschenfeind. Zur Erinnerung: Die katholische Kirche hat in ihrer Geschichte viele Menschen umbringen lassen, weil sie „anders“ waren, unter anderem wegen der Hautfarbe und Religionszugehörigkeit.

Und weil wir so schön bei Äpfel und Birnen waren, hier noch einmal eine Kiste voll:

Das System des Nationalsozialismus und des Kommunismus im vergangenen Jahrhundert hat uns gezeigt, wohin das führt: Nicht zu mehr Glück und Freiheit des Menschen, sondern an den Rand des Abgrunds, in letzter Konsequenz zur Abschaffung des Menschen. Dafür stehen die KZ’s und Gulags.

Es gab viele Nazis, die sich für gute Katholiken hielten. Auch zieht die Kirche, u.a. bei der Eroberung des amerikanischen Kontinents, eine dicke Blutspur hinter sich her.

Ich bin ja mal gespannt, wann der nächste Kardinalfehler kommt. Welcher geistige Ausfall wird uns dann ‘erheitern’? Momentan erinnert Meisner jedenfalls mehr an einen Troll.

Vor Jahren entschied die Geschäftsführung des hiesigen Standortes, dass die IT-Mitarbeiter die Großraumbüros verlassen müssten. Stattdessen wurden sie in kleine Büros in einem Nachbargebäude gesteckt, in denen maximal 4 Leute sitzen (ich wurde erst ein Jahr später eingestellt). Die Kollegen erzählten mir, dass sie damals nicht so begeistert davon gewesen wären. Doch hat sich die Arbeitsweise komplett geändert, jetzt wird viel mit Telekommunikation gemacht. Dazu gehören auch Telefonkonferenzen. Besonders Projektmanager telefonieren mehrfach und lange am Tag. Kleine Büros sind dafür durchaus geeignet, denn in einem Großraumbüro gibt es dadurch immer eine gewisse Geräuschkulisse, und das kann nicht vermieden werden.

Letztes Jahr wurden dann die ersten Kollegen aus den Einzelbüros abgezogen und in ein Großraumbüro in einem anderen Nachbargebäude gesteckt. Angeblich wäre da besser so, da sie alle in den gleichen Großprojekten arbeiteten, und sie so den direkten Kontakt zu den Projektkollegen hätten. Einige hatten sich geweigert, dorthin umzuzuziehen (womit sie erstaunlicherweise Erfolg hatten), der große Rest jedoch ging, wenn auch mit Murren.

Der Flurfunk weiß aber zu berichten, dass bald alle Mitarbeiter aus den Projektreferaten dort reingesteckt werden sollen. Da „Großraumbüro“ einen anachronistischen Klang hat, wurde von der Geschäftsführung der Euphemismus „Open Space“ eingeführt. Das macht’s auch nicht besser. Mir schaudert es vor dem Gedanken, die ganze Zeit die Gesprächsfetzen in der Luft zu haben, die mich immer wieder aus meiner Konzentration reißen werden. (Ich hatte schon mal in einem Großraumbüro gearbeitet, ich weiß also, wovon ich rede.)

Wenn man will, dass ich kündige, soll man mir das direkt sagen.

Erfolgwarnung

In meiner Firma wurde häufig bemängelt, dass zwar Probleme ständig diskutiert und (innerhalb des Unternehmens) kommuniziert würden, jedoch teilte man Erfolge nicht mit. So entstünde der Eindruck, wir brächten nichts auf die Reihe.

Das will man nun ändern. Was bislang nur eine Testphase war, wird jetzt breit eingeführt: Man kann Erfolge und Fortschritte an eine zentrale Stelle melden, die es dann auf ihrem Server publiziert. Damit das auch jeder mitbekommt, wurden wir jetzt alle von dieser zentralen Stelle beim Server als „Interessent für neue und geänderte Beiträge“ eingetragen. So weit, so gut.

Was bei mir zuerst ein leichtes Zucken der Augenbraue und anschließend ein Grinsen hervorrief, war die automatisierte Benachrichtigungsmail, dass ich zur Interessentengruppe hinzugefügt worden wäre:

[...] Sie erhalten Warnmeldungen per E-Mail [...]

So, so. Erfolge sind als so kritisch anzusehen, dass wir davor gewarnt werden müssen…

Eine Frage der Ehre

Es gab mal Zeiten, da hatten Prominente noch einen Anstand. Sie überlegten sich vorher, ob sie für ein Unternehmen oder für ein Produkt Werbung machten.

Heutzutage scheint ja kaum noch jemand ein Gewissen zu haben. Bislang scheinbar intelligente Menschen halten ihre Visage hin für Milchprodukte von Herstellern, die sich bekanntermaßen EU-Subventionen erschlichen hat und dabei statt Arbeitsplätze zu schaffen sie vernichtet hat. Andere wiederum, bislang als intellektuelle Künstler verschrieene Künstler, werben für ein rechtes Hetzblatt und beschreiben es als „demokratisch gewählt“. Diverse angebliche Sterneköche bewerben Fertiggerichte bzw. -zutaten, die sie im privaten Rahmen nicht mal mit dem nackten Hintern anschauten, weil sie qualitativ minderwertig sind (die Produkte, nicht die Köche). Ich könnte diese Liste lange weiterführen, es ist mir aber jetzt schon schlecht.

Ist es um Prominente in diesem unseren Lande derart schlecht bestellt, dass sie sogar für extrem zweifelhafte Unternehmen und Produkte Werbung machen müssen? Nein, auch mit diesen angeblichen Zugpferden werde ich so etwas nicht kaufen. Lasst uns für sie spenden, auf dass wir diese Visagen nicht mehr sehen müssen.

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